Kronach barrierefrei 2023

Kronach barrierefrei

 

 Projekt:

Kronach barrierefrei 2023

Konzept zur Barrierefreiheit der öffentlichen Räume und Einrichtungen in Kronach (Modellphase Bayern barrierefrei 2023)

 

Stadtplanerisches Entwicklungskonzept mit Bürgerbeteiligung

 Lage:Stadt Kronach, Oberfranken
 Einwohnerzahl:ca. 18.000
Auftraggeber:Stadt Kronach

gefördert durch:

Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr
 Zeitraum:2014-2015
  
  Festung Rosenberg
 Zoom Massnahmenplan: Erschließung Festung Rosenberg
  

 


Das Vorhaben »Bayern barrierefrei 2023« soll den barrierefreien Aus- und Umbau in den bayerischen Städten und Gemeinden vorantreiben. Hierzu wurde im Juli 2014 vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr eine Modellphase mit 16 Kommunen aus allen sieben Regierungsbezirken gestartet. »Schober Architekten. Architektur und Stadtplanung« entwickelten in enger Abstimmung mit der Stadt Kronach ein »Konzept zur Barrierefreiheit der öffentlichen Räume und Einrichtungen in Kronach«.

 

Da sich die Stadt Kronach derzeit in einer Haushaltskonsolidierungsphase befindet ist das Konzept langfristig konzipiert und folgt einer klaren Priorisierung: Die Festung Rosenberg, als zentrales Wahrzeichen der Stadt, touristische Attraktion und identitätsstiftendes Bauwerk soll barrierefrei zugänglich und erlebbar gemacht werden.

 

Zu den Maßnahmen im Bereich der Festung zählt der Umbau der Festungsherberge, der Ausbau der rückwärtigen Zufahrtsstraße mit Anlage eines barrierefreien Parkplatzes und des barrierefreien Umbaus eines ehemaligen Zugangs zur Festung, sowie der barrierefreie (oder in Einzelfällen möglichst weitgehend barrierearme) Ausbau der wichtigen Verbindungen innerhalb der Festung. Auch der barrierearme Zugang über das Festungstor sowie die barrierearme Verbindung zur Festungsgaststätte und Aussichtsplattform sind Teil dieser Maßnahme.

 

  Barrierearme Festungszufahrt
 Barrierearme Gestaltung der Festungszufahrt
  
 

Langfristig werden weitere Maßnahmen verfolgt, die eine barrierefreie Zugänglichkeit und Erlebbarkeit der historischen Altstadt und Einkaufsstadt Kronach umsetzen. Dabei werden die Obere und Untere Stadt als zusammenhängendes Ensemble verstanden, das auch als Stadtraum in seiner Eigenschaft als Zentrum und Einkaufsstadt funktional zusammenhängt. In der Historischen Altstadt erschließt der neu organisierte flexible ÖPNV die Obere Stadt und das Rathaus, das durch ein barrierefreies Informations- und Hilfsangebot ergänzt wird. Durch punktuelle Eingriffe in den Straßen- und Verkehrsraum werden durchgehend barrierefreie Verbindungen geschaffen, die den Besuch der Altstadt und das Erlebnis der Einkaufsstadt Kronach attraktiver machen. Ein Leitsystem das auf barrierefreie Angebote hinweist unterstützt diese Entwicklung genauso wie die Förderung des barrierefreien Zugangs zu öffentlichen Gebäuden, Ärzten und Geschäften.

 

Im dritten Teil finden sich Maßnahmen die barrierefreie Zugänglichkeit der Flüsse, als maßgebliche landschaftliche und naturräumliche Naherholungsqualität des Stadtraums anstreben sowie eine Vernetzung mit dem weiteren Stadtgebiet entlang der Kulmbacher Straße und Rodacher Straße nach Süden sowie entlang der Kreuzbergstraße und Kaulangerstraße nach Südosten schaffen.

  

 

 

 

 
 
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